octane
Apparats Web-Oberfläche läuft auf einem langlebigen PHP-Prozess statt eines klassischen Per-Request-Setups — das macht jeden Klick spürbar schneller, weil die Anwendung nicht bei jeder Anfrage neu hochgefahren wird. Diese Laufzeit wird über die octane-Befehle inspiziert und im Bedarfsfall manuell gesteuert.
Im Normalbetrieb musst du dich um den Lebenszyklus nicht kümmern: der Container startet die Web-Oberfläche automatisch beim Hochfahren, wartet, hält sie warm und startet sie bei einem Crash neu. Die Befehle hier sind für die zwei seltenen Situationen gedacht, in denen du wissen willst, ob die Web-Oberfläche überhaupt steht — oder sie selbst aus Wartungsgründen mal antippen willst.
Befehle
octane status— sagt, ob die Web-Oberfläche gerade läuft. Diagnose-Befehl, ändert nichts.octane reload— recycelt die Worker, ohne den Container zu stoppen. Sinnvoll, wenn du gezwungen bist, Code- oder Konfigurationsänderungen sofort sichtbar zu bekommen, statt auf den nächsten automatischen Worker-Wechsel zu warten.octane start/octane stop— Eskape-Hatches für manuelle Eingriffe. Im Containerbetrieb braucht man sie praktisch nie, weil der Supervisor den Lebenszyklus selbst übernimmt; ein manuellesstopwird daher unmittelbar von einem automatischen Restart gefolgt.
Alle vier Befehle laufen ausschließlich im Container — ein Aufruf vom Host wird automatisch dorthin weitergereicht. Aus dem Octane-Paket gibt es zusätzlich einen octane install-Befehl, der zur Build-Zeit des apparat-web-Images läuft und die FrankenPHP-Konfiguration einmalig ablegt; im Anwenderalltag wird er nicht gebraucht und ist daher hier nicht weiter dokumentiert.