Eigenschaften bearbeiten

In der rechten Region des Editors sitzt der Tab Eigenschaften. Er zeigt das Frontmatter der geöffneten Notiz als hierarchische Liste — die strukturierten Daten, die neben dem Schreibtext gelten. Hier änderst du den Typ einer Notiz, gibst Schlagworte vor, trägst eigene Felder nach und benennst sie um.

Lese-Ansicht

Beim Öffnen der Notiz zeigt der Tab die Liste read-only: zuerst die vier Pflichtfelder Typ, Sprache, Titel und Schlagworte in fester Reihenfolge, darunter die freien Felder alphabetisch sortiert. Jede Zeile zeigt links den Schlüssel mit einem Symbol für den Datentyp (Punkt für einen einfachen Wert, aufgeklappter Pfeil für Gruppen und Listen), rechts den Wert oder die Anzahl der Kinder bei Gruppen und Listen, und ganz rechts — bei den freien Feldern — ein Aktions-Menü.

Die Pflichtfelder sind an der leeren Aktionsspalte erkennbar: sie haben kein Aktions-Menü, lassen sich nicht löschen, und ihr Datentyp ist festgelegt (Typ ein einfacher Wert oder eine Liste, Sprache und Titel einfache Werte, Schlagworte eine Liste).

Bearbeitungs-Formular

Ein Klick irgendwo auf eine Eigenschaftszeile öffnet das Bearbeitungs-Formular, das die Liste überdeckt. Mit der Tastatur navigierst du die Liste über die Pfeiltasten hoch/runter; Enter öffnet das Formular der aktiven Zeile. Pfeil rechts klappt eine Gruppe oder Liste auf bzw. springt zum Aktions-Menü, Pfeil links schließt sie wieder bzw. springt zur Eltern-Zeile zurück.

Im Formular siehst du je nach Eigenschaft:

Bestätigen über Übernehmen, verwerfen über Abbrechen oder die Esc-Taste.

Übernehmen heißt noch nicht speichern. Die Änderung landet erst dann auf der Festplatte, wenn du den Speichern-Schalter in der Werkzeugleiste auslöst — wie beim Schreiben im Notiz-Text. Bis dahin kannst du beliebig viele Eigenschaften umstellen, den Text der Notiz ändern, Dateien anhängen, und am Ende alles in einem Schritt speichern. Versuchst du, den Editor mit ungesicherten Änderungen zu verlassen, fragt der Browser nach.

Wenn ein Wert einem vorhandenen ähnelt

Änderst du den Typ, die Sprache oder ein Schlagwort auf etwas, das einem in der Sammlung schon vorhandenen Wert stark ähnelt — etwa persona, wo es bereits person gibt, oder barierefreiheit, wo es bereits barrierefreiheit gibt —, schiebt Apparat vor dem Übernehmen einen kurzen Schritt ein: ein Hinweis oben im Formular, darunter die Wahl zwischen dem bestehenden Wert und deiner Eingabe. So entscheidest du selbst, ob du den vorhandenen Wert übernimmst oder bewusst einen neuen anlegst — dieselbe Konsolidierung wie beim Anlegen einer Notiz. Mit dem Speichern-Schalter bestätigst du die Wahl.

Schreibst du ein Schlagwort nur anders groß als ein vorhandenes (Barrierefreiheit statt barrierefreiheit), übernimmt Apparat die vorhandene Schreibweise ohne Nachfrage. Ein wirklich neues Schlagwort bleibt dagegen genau so, wie du es schreibst — Schlagworte sind frei, die Konsolidierung schlägt nur die vorhandene Schreibweise vor, erzwingt sie nicht.

Eine neue Eigenschaft anlegen

Unter der Liste sitzt der Schalter Neue Eigenschaft. Ein Klick öffnet das Bearbeitungs-Formular mit leerem Schlüssel- und Wert-Feld. Sobald du übernimmst, taucht die Eigenschaft an alphabetisch passender Stelle in der Liste auf — Apparat sortiert die freien Eigenschaften selbst.

Für eine Untereigenschaft einer Gruppe oder ein neues Element einer Liste trägt jede Gruppen- oder Listen-Zeile in der Aktions-Spalte einen +-Schalter. Mit aktiviertem JavaScript taucht derselbe Schalter als erste Position im Aktions-Menü der Zeile auf (Neue Eigenschaft bei Gruppen, Neues Element bei Listen). In beiden Fällen öffnet ein Klick das Bearbeitungs-Formular ein Ebene tiefer.

Wert, Gruppe oder Liste

Jede freie Eigenschaft hat einen der drei Datentypen aus Entität; im Bearbeitungs-Formular wechselst du sie über die Typ-Auswahl. Bei bereits gefüllten Eigenschaften überträgt Apparat den Inhalt beim Wechsel so weit wie möglich:

Bisher → Jetzt Was passiert
Wert → Gruppe Der bisherige Inhalt bleibt als Wert eines neu angelegten Unterfelds erhalten; den Schlüssel benennst du danach.
Wert → Liste Der bisherige Inhalt wird das erste Element der Liste.
Gruppe → Wert oder Liste → Wert Alle Kinder gehen verloren. Apparat fragt vorher.
Gruppe → Liste Die Schlüssel der Unterfelder fallen weg, ihre Werte bleiben als Listen-Elemente. Apparat fragt vorher.
Liste → Gruppe Die Elemente bekommen Platzhalter-Schlüssel, die du danach umbenennst. Apparat fragt vorher.

Gruppen-Unterfelder werden alphabetisch nach Schlüssel sortiert — die Reihenfolge der Schlüssel trägt keine Bedeutung. Listen-Elemente behalten die Reihenfolge, in der sie liegen; du verschiebst sie auf drei Wegen: über die Schalter nach oben / nach unten im Aktions-Menü der Zeile, mit Alt + Pfeil hoch/runter, oder indem du die Zeile mit der Maus an ihre neue Stelle ziehst. Greiffläche ist dabei die ganze Zeile; ein Griff-Symbol am Aktions-Menü weist sortierbare Zeilen aus, und der Mauszeiger wechselt darüber zur offenen Hand. Ohne JavaScript bleiben die beiden Pfeil-Schalter direkt in der Zeile sichtbar. An den Enden der Liste ist die jeweils funktionslose Richtung — nach oben in der ersten, nach unten in der letzten Zeile — abgeblendet, bleibt aber ansteuerbar. Eine Liste mit nur einem Element zeigt keine Verschiebe-Schalter; es gibt nichts zu ordnen.

Verschachtelung

Eigenschaften dürfen drei Ebenen tief gehen, siehe Entität — Eigene Felder. Versuchst du, eine Eigenschaft tiefer zu schachteln, lehnt Apparat das Speichern mit einer konkreten Meldung am betroffenen Feld ab.

Wo Buchhaltungs- und Beziehungsdaten leben

Die System-Felder id, created, updated und deleted werden ausschließlich vom System geschrieben — NanoID, Erzeugungs- und Bearbeitungsdatum stehen zum Nachschauen in der Lesezeile unter der Notizfläche. Beziehungen und externe Verweise sind ebenfalls Frontmatter-Felder, leben aber in eigenen Tabs der rechten Region; die Repräsentationen einer Notiz findest du im Dateien-Tab.