Eine neue Notiz anlegen
In der Web-Oberfläche legst du eine neue Notiz im Empty-State des Editors an: solange keine Notiz geöffnet ist, ist die Notizfläche selbst das Anlage-Formular. Du tippst direkt los, hängst optional Dateien an, und der Anlegen-Schalter in der Werkzeugleiste schließt den Vorgang ab.
Welche Form Inhalte beim Anlegen annehmen können — eigenständige Notiz, Notiz mit illustrierender Datei, Notiz mit externem Verweis —, erklärt Eine Entität anlegen. Diese Seite beschreibt nur die Bedienung im Browser.
In den Empty-State kommen
Drei Wege:
- Plus-Symbol in der Hauptnavigation oben. Aus jedem Editor-Zustand zurück in den Empty-State.
- Tastenkombination
Alt + N. Gleicher Effekt wie das Plus-Symbol. - Schließen der gerade geöffneten Notiz (Symbol x in der Werkzeugleiste). Du landest ebenfalls im Empty-State der aktuellen Sammlung.
Inhalt eingeben
Das große Eingabefeld in der Mitte ist die Notizfläche. Hier tippst du den Markdown-Inhalt der neuen Notiz — derselbe Inhalt, den du nach dem Anlegen im Schreib-Modus weiter bearbeiten würdest.
Sobald du anfängst zu tippen, blendet die rechte Region automatisch den Eigenschaften-Tab ein. Dort wählst du Typ und Sprache (Pflichtangaben, Vorschlagsliste aus dem Bestand der Sammlung) und gibst optional Titel, einen externen Verweis und Schlagworte an.
Der externe Verweis ist für den Fall gedacht, dass sich die Notiz um eine Quelle im Web dreht — ein annotiertes Lesezeichen (Muster C in Eine Entität anlegen). Du trägst die Adresse als http- oder https-Link ein; der Fließtext bleibt ganz für deine eigenen Notizen. Beim Anlegen versucht Apparat einmal, Titel und Dateiformat der Quelle abzurufen und beim Verweis zu hinterlegen — ist die Quelle gerade nicht erreichbar, bleiben diese Felder leer und lassen sich später jederzeit über Synchronisieren nachholen. Nach dem Anlegen findest du den Verweis im Beziehungen-Tab wieder.
Ein leeres Titel-Feld ist ausdrücklich erlaubt: Apparat leitet den Titel dann ab — hast du einen externen Verweis angegeben und ließ sich dessen Seitentitel abrufen, wird dieser übernommen; andernfalls aus der ersten Überschrift im Inhalt, aus einer angehängten Datei, oder zur Not als untitled. Umbenennen geht jederzeit nachträglich, siehe Eigenschaften bearbeiten.
Dateien anhängen
Eine oder mehrere Dateien aus dem Dateisystem irgendwo auf die rechte Region des Editors ziehen. Während du die Datei über die Region ziehst, hebt Apparat sie mit einem gestrichelten Rahmen hervor und stellt den Dateien-Tab in den Vordergrund — egal, welcher Tab vorher offen war. Ziehst du versehentlich auf die Notizfläche in der Mitte, landet die Datei trotzdem im Dateien-Tab; der Tab pulst kurz, damit du siehst, wohin sie gewandert ist.
Alternativ wählst du im Dateien-Tab das Datei-Feld und suchst die Datei über den Datei-Dialog des Betriebssystems aus. Mehrere Dateien gleichzeitig sind erlaubt.
Die angehängten Dateien werden beim Anlegen als Repräsentationen der neuen Notiz aufgenommen (Muster A in Eine Entität anlegen) — derselbe Pfad wie entity new --attach auf der Kommandozeile. Wenn der Inhalt einer angehängten Datei im Vault schon vorhanden ist (gleicher Datei-Inhalt, möglicherweise unter anderem Namen), wiederverwendet Apparat das bestehende Asset und sagt dir das nach dem Anlegen.
In eine andere Sammlung wechseln
Hast du mehrere Sammlungen und merkst mitten in der Anlage, dass die Notiz in eine andere gehört, wechselst du oben links über die Sammlungs-Auswahl — ohne das Begonnene zu verlieren. Titel, Text, der externe Verweis und die angehängten Dateien wandern mit und stehen im Empty-State der gewählten Sammlung wieder bereit. Wählst du dort Neue Sammlung, wird die angefangene Notiz nicht übernommen; das Anlegen einer Sammlung ist ein eigener Schritt.
Anlegen
Den Vorgang schließt der Anlegen-Schalter in der Werkzeugleiste ab — derselbe Slot, in dem beim Schreiben in einer geöffneten Notiz das Speichern-Symbol sitzt. Apparat legt die Notiz im Vault an, übernimmt die angehängten Dateien, und du landest auf der frisch angelegten Notiz im normalen Bearbeitungs-Modus.
Wenn der Typ einem vorhandenen ähnelt
Tippst du als Typ etwas, das einem in der Sammlung schon vorhandenen Typ stark ähnelt — etwa persona, wo es bereits person gibt —, schiebt Apparat vor dem Anlegen einen kurzen Schritt ein: ein Hinweis oben im Eigenschaften-Tab, darunter die Wahl zwischen dem bestehenden Wert und deiner Eingabe. So entscheidest du selbst, ob du den vorhandenen Typ übernimmst oder bewusst einen neuen anlegst — dieselbe Konsolidierung wie beim Bearbeiten. Mit dem Anlegen-Schalter bestätigst du die Wahl.
Was du bis dahin eingegeben hast, bleibt erhalten — auch angehängte Dateien: Sie stehen in diesem Schritt als vorausgewählte Liste. Soll eine Datei doch nicht mit angelegt werden, deaktivierst du sie dort; alle übrigen wandern wie gewohnt als Repräsentationen in die neue Notiz.
Wenn ein Schlagwort einem vorhandenen ähnelt
Dasselbe gilt für Schlagworte — als zweiter Schritt nach dem Typ. Ähnelt eines deiner eingegebenen Schlagworte einem in der Sammlung schon vorhandenen — etwa barierefreiheit, wo es bereits barrierefreiheit gibt —, fragt Apparat vor dem Anlegen nach. Dabei sammelt er alle fraglichen Schlagworte in einem einzigen Schritt: zu jedem die Wahl zwischen dem vorhandenen Wert und deiner Schreibweise; die unauffälligen Schlagworte laufen still mit. Schreibst du ein Schlagwort nur anders groß als ein vorhandenes (Barrierefreiheit statt barrierefreiheit), übernimmt Apparat die vorhandene Schreibweise ohne Nachfrage.
Je nachdem, was zu klären ist, stehen zwischen dem Auslösen und dem fertigen Anlegen also keiner, einer oder beide dieser kurzen Schritte — erst der Typ, dann die Schlagworte. Mit dem Anlegen-Schalter bestätigst du jeden.
Wenn etwas fehlt
Fehlt eine Pflichtangabe — typischerweise Typ oder Sprache —, sagt dir das die Werkzeugleiste sofort beim Auslösen des Anlegen-Schalters. Am betroffenen Feld erscheint eine kurze, konkrete Erklärung, was zu tun ist, und der Tab, in dem das Feld liegt, bekommt eine rote Markierung an der Oberkante. Liegen mehrere Probleme in mehreren Tabs, werden alle markiert; Apparat holt den ersten betroffenen Tab in den Vordergrund und setzt den Schreibcursor in das erste zu korrigierende Feld. Sobald du eine Angabe ergänzt, verschwindet die Meldung — und mit der letzten behobenen Angabe auch die Tab-Markierung.
Hängst du zu viele Dateien auf einmal an oder ist eine Datei zu groß, sagt Apparat dir das nach demselben Muster: Meldung am Datei-Feld, der Dateien-Tab wird markiert, und eine zu große Datei wird in der Liste rot hervorgehoben. Entfernst du sie wieder oder reduzierst die Anzahl, verschwindet der Hinweis unmittelbar.